Das Kyoto-Protokoll

Zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen

Author: Florian Humpenöder

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640688686

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Kassel (Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Aktuelle Probleme des internationalen und europaischen Umweltrechts, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit wird zunachst die Entstehungsgeschichte des Kyoto-Protokolls dargelegt. Anschliessend werden die wesentlichen Ubereinkunfte des Kyoto-Protokolls, aus juristischer Sichtweise, erlautert. Dazu gehoren Reduktionsverpflichtungen und Massnahmen, die Anrechenbarkeit von Kohlenstoffsenken, die drei flexiblen Mechanismen (Emissionshandel, Joint Implementation, Clean Development Mechanism), sowie Mittel zur Rechtsdurchsetzung. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Entwicklungen im internatiolen Klimaschutzrecht."

Das Kyoto-Protokoll

Author: Florian Müller

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 364082623X

Category: Science

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der atmosphärische Treibhauseffekt reguliert die Temperatur der Erdoberfläche sowie der bodennahen Luftschichten der Troposphäre, dem untersten Teil der Erdatmosphäre. Dieser natürliche Vorgang erhöht die bodennahe Lufttemperatur der Erde um etwa 33 oC auf ca. 15 oC und stellt damit eine notwendige Voraussetzung für die Existenz der meisten Erdlebewesen dar. Seit der industriellen Revolution wird das Klimagleichgewicht der Erde durch den vom Menschen verursachten Ausstoß von Treibhausgasen in die Erdatmosphäre destabilisiert. Der so genannte anthropogene Treibhauseffekt verstärkt den natürlichen Prozess und führt durch die Erhöhung der Treibhausgaskonzentrationen in der Erdatmosphäre zu einer zunehmenden globalen Erwärmung. Die Vereinten Nationen wirken dieser Entwicklung mit dem Beschluss der Klima-rahmenkonvektion auf der UNCED (Rio de Janeiro, 1992) entgegen. Zu deren Ausgestaltung und konkreter Umsetzung ihrer Ziele wird auf der dritten Klimakonferenz (Kyoto, 1997) das so genannte Kyoto-Protokoll verabschiedet. Diese Arbeit verfolgt die Zielsetzung, die Beschlüsse des Kyoto-Protokolls über-sichtlich darzustellen und seinen wesentlichen Aussagen und Inhalte zu erläutern. Als Ausgangspunkt dient dabei ein kurzer Überblick zur Klimarahmenkonvektion der Vereinten Nationen im zweiten Kapitel. Darauf aufbauend werden im dritten Kapitel zunächst der Ratifizierungsprozess des Kyoto-Protokolls beschrieben so-wie dessen Ziele definiert, bevor die so genannten flexiblen Mechanismen dieses Abkommens näher erklärt werden. Die Arbeit endet mit einem kritischen Ausblick.

Das Kyoto-Protokoll.

Internationale Klimapolitik für das 21. Jahrhundert.

Author: Sebastian Oberthür,Hermann E. Ott

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783810029669

Category: Social Science

Page: 440

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"Die internationale Klimapolitik ist an einem Wendepunkt angekommen. Die Annahme des Kyoto-Protokolls ist ein grosser Schritt in dem Versuch der Menschheit, die schädlichen Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Dieses Buch erklärt die naturwissenschaftlichen, ökonomischen sowie politischen Bedingungen des Treibhauseffektes und erläutert die Hintergründe der Annahme des Kyoto-Protokolls. So wird deutlich, wie stark machtpolitische Interessen die Herausbildung internationaler Normen bestimmen. Das Buch analysiert in seinem Mittelteil den Vertragstext im Stile eines Gesetzeskommentars, nennt die offenen Fragen und gibt mögliche Antworten für die Weiterentwicklung dieser Normen. Im dritten Teil werden Schlussfolgerungen gezogen, die politische Landschaft nach Kyoto wird beleuchtet und eine Leadership-Initiative für die Europäische Union vorgestellt, um die Handlungsmacht gegenüber den USA wieder zu erlangen." -- Verlag.

Das Kyoto-Protokoll. Anliegen, Instrumente und Kritik

Author: Doreen Kubek

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638424588

Category: Science

Page: 39

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits seit vielen Jahren weisen Forscher auf einen stattfindenden Klimawandel hin, der maßgeblich durch den Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt bestimmt wird. Die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung, bewirkte ein Ansteigen der Durchschnittstemperatur, deren Auswirkungen bereits heute spürbar sind und in den nächsten Jahrzehnten drastische Folgen für die Natur und den Menschen nach sich ziehen können. Jedoch wurde auch festgestellt, dass mit einer Begrenzung und Verringerung des Ausstoßes verschiedener Treibhausgase, die Erderwärmung und der Klimawandel sowie die damit für den Menschen verbundenen Gefahren abgemildert werden können. Anfang der 90er Jahre wurde die daraus resultierende globale Aufgabe endlich aufgegriffen und erste Schritte in Richtung einer internationalen Klimapolitik gemacht. Ein Ergebnis dessen war im Jahr 1997 das Kyoto-Protokoll, das bis jetzt als einziger Meilenstein internationaler Klimaschutzpolitik anzusehen ist. Lange war es unsicher, ob es jemals in Kraft treten würde - doch nun ist es soweit: Das Kyoto-Protokoll verpflichtet ab dem 16. Februar 2005 nach jahrelangen zähen Verhandlungen, über 30 Industriestaaten völkerrechtlich verbindlich zur Reduktion ihrer Emissionen. Hinsichtlich dieses Ereignisses, wie man es zweifelsohne nennen muss, stellt sich die Frage, was das Kyoto-Protokoll bedeutet, was es beinhaltet und vor allem wie wirksam es eigentlich sein kann. Dem versucht sich die vorliegende Arbeit zu widmen. Zunächst sollen der natürliche und der anthropogene Treibhauseffekt und daraus folgende Prognosen kurz als Grundlagen dargestellt werden, um die Notwendigkeit aktiver Klimaschutzpolitik zu verdeutlichen. Im Anschluss daran wird das Kyoto-Protokoll in seinen klimapolitischen Zusammenhängen, Inhalten und Instrumenten erläutert und schließlich sollen wesentliche Kritikpunkte angesprochen werden, da die Einbeziehung von Kritik notwendig ist, um eine zusammenfassende Bewertung des Protokolls zu ermöglichen. Da der Rahmen dieser Ausarbeitung in Anbetracht der Fülle des Themas äußerst begrenzt ist, muss angemerkt sein, dass dies nur insgesamt eine kurze Erläuterung sein kann, die Präzisierung bezüglich vieler damit verbundener Themen bedarf. So müssten z.B. erneuerbare Energien, das übergeordnete Ziel der Nachhaltigkeit und politische und institutionelle Gefüge der internationalen Politik näher betrachtet werden.

Das Kyoto-Protokoll - Ein Kompromiss politischer Interessen zu Lasten der Umwelt?

Author: Oliver Elsheimer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638792803

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,7, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit stellt die verschiedenen Interessen der unterschiedlichen Akteure bei den Verhandlungen zum Kyoto Protokoll dar. Es wird dabei die Frage behandelt, ob Kyoto letztlich nicht bloss ein schwacher Kompromiss von Gegnern und Befurwortern war und der Umwelt somit nicht weiterhilft., Abstract: Der Aufsatz beschaftigt sich mit einem der grossten Probleme unserer Zeit, dem Klimawandel. Schon Mitte der 1970er Jahre haben Wissenschaftler auf die drohenden Veranderungen hingewiesen, erste Schritte zu einem Umdenken in der Staatengemeinschaft begannen jedoch erst nach Ende des Ost-West-Konfliktes. Das Kyoto-Protokoll von 1997 stellt dabei einen Meilenstein dar. Das Ziel sollte eine verbindliche Reduktion der Emissionen sein. Allerdings trafen bei der Konferenz in Japan viele unterschiedliche Interessen der verschiedenen internationalen Akteure aufeinander. Letztlich wurde das Kyoto-Protokoll lediglich zu einem Kompromiss dieser Interessen. Der Aufsatz stellt die unterschiedlichen Ansichten und Zielsetzungen der Akteure vor und zeigt den schwierigen Weg zur Konsenslosung auf. Dabei wird herausgestellt, ob dieser Kompromiss zu einem ausreichenden Ergebnis fur die Umwelt gefuhrt ha

Ist das Kyoto-Protokoll ein geeignetes Instrument gegen die globale Erwärmung?

Eine ökonomische, empirische und institutionelle Analyse

Author: Malte Welzel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640328418

Category: Business & Economics

Page: 61

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Umweltökonomie, Note: 2,0, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer Analyse des Kyoto-Protokolls und seiner flexiblen Mechanismen. Die Analyse erstreckt sich auf drei unterschiedliche Betrachtungsweisen des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Rahmen einer institutionellen Analyse wird das Kyoto-Protokoll als institutionelles Regelwerk betrachtet. Zunächst wird der Weg von der ersten Weltklimakonferenz bis zur Verabschiedung des Kyoto-Protokolls verfolgt. Anschließend wird ein kurzer Überblick über den Aufbau gegeben und die wichtigsten Artikel des Protokolls vorgestellt. Hierauf folgend werden die Ziele und Eckpunkte des Kyoto-Protokolls sowie die flexiblen Mechanismen näher betrachtet. Die ökonomische Analyse widmet sich der Effizienz des Kyoto-Protokolls bzw. dessen flexibler Mechanismen, insbesondere dem Emissionshandelssystem. Untersucht wird in diesem Zusammenhang die Einpreisung externer Effekte in den freien Markt nach Pigou. Das Pigou ́sche Steuersystem wird mit dem europäischen Emissionshandelssystem unter Effizienzgesichtspunkten untersucht. Ergänzend hierzu folgt eine Betrachtung der Angebotsseite fossiler Kohlenstoffe, da diese eine nicht unerhebliche Wirkung auf das Marktgeschehen entfalten und das Angebot nicht außer Acht gelassen werden darf. In diesem Zusammenhang wird die Hotelling-Regel betrachtet. Zudem wird ein ideales Klimaschutzabkommen unter pareto-effizienten Gesichtspunkten vorgestellt. Die empirische Analyse gibt einen Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels und dessen Kosten, die Entwicklung der CO2-Emissionen seit dem Jahr 1960 und einem abschließenden Vergleich der Treibhausgasemissionen aus dem Jahr 2006 mit denen des Basisjahres 1990 anhand einiger Grafiken. Die Betrachtung erfolgt sowohl aggregiert über mehrere Regionen und disaggregiert über einige ausgewählte Länder.

Das Dilemma der internationalen Klimapolitik

Das Kyoto-Protokoll ohne die USA

Author: Claudia Fröhling

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638556492

Category: Political Science

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Hauptseminar Unilateralismus/Multilateralismus, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einem kurzen Überblick über die Vorgeschichte und Entstehung des Vertrages werden die historischen Hintergründe für das Handeln der USA näher beleuchtet. Im zweiten Teil der Arbeit tritt die Amtszeit George W. Bushs in den Mittelpunkt. Es werden sowohl die nationale Politik als auch die Aktivitäten der einzelnen Bundesstaaten untersucht.

Das Kyoto-Protokoll (Januar 2005)

Author: I. Zeilhofer-Ficker

Publisher: GBI Genios Wirtschaftsdatenbank GmbH

ISBN: 3737914478

Category: Business & Economics

Page: 11

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1997 haben sich die Industriestaaten mit dem Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen verpflichtet. Erst durch die Ratifizierung durch Russland im November 2004 wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Protokoll im Februar 2005 in Kraft treten kann. Um die vereinbarten Reduktionen von Treibhausgasemissionen zu erreichen, kommt dem im Januar 2005 beginnenden Handel mit CO2-Emissionszertifikaten eine Schlüsselfunktion zu. Damit die durch Treibhausgase verursachten Klimaänderungen in einem verträglichen Maß gehalten werden können, ist zusätzlich eine Wiedereinbindung der Vereinigten Staaten sowie eine Reduktionsvereinbarung mit den aufstrebenden Schwellenländern unerlässlich.

Das Kyoto-Protokoll als Beispiel für internationale Umweltschutzabkommen

Author: Oliver Kienzler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638209172

Category: Political Science

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Hochschule Pforzheim (Fachbereich 7 (VWL)), Veranstaltung: Wirtschaftspolitisches Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte um die Klimapolitik der Erde ist sicherlich eine der komplexesten und wichtigsten unserer Zeit, auch wenn sie abseits von spektakulären Ereignissen keine große öffentliche Lobby besitzt. Einige kleine Inselstaaten in der Südsee bangen durch den prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels um ihren Lebensraum. Wiederum andere sehen in der Erwärmung der Erdatmosphäre nur eine der regelmäßig wiederkehrenden Klimaschwankungen und keinen Grund zur Besorgnis. Es ist daher um so erstaunlicher, dass es trotz dieser Meinungsdifferenzen gelungen ist, diesen Diskurs in Kyoto zu einem vorläufigen Ergebnis zu bringen und ein Protokoll auszuhandeln, das den Prozess unterstützt. Diese Hausarbeit widmet sich dem Kyoto-Protokoll, seinem Zustandekommen in der Historie der Klimapolitik, den darin enthaltenen Vereinbarungen1, deren Bewertung, und die damit auftretenden Probleme der Umsetzung. Daneben werden weitere wichtige, internationale Umweltschutzvereinbarungen angesprochen. Zunächst will ich mich jedoch mit den Grundzügen des naturwissenschaftlichen Problems befassen. 1 Auf die vereinbarten Politiken und Maßnahmen kann hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden. Der Emissionsrechtehandel ist Teil einer anderen Seminararbeit.

Flexible Mechanismen im Kyoto-Protokoll

Author: Dirk Schäfer

Publisher: diplom.de

ISBN: 3832443398

Category: Nature

Page: 97

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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den im Protokoll von Kyoto festgehaltenen flexiblen Mechanismen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen, der Politik der Europäischen Union sowie dem ACID-RAIN-Programm in den USA. Im ersten Kapitel Einleitung wird der Treibhauseffekt und die Wirkung der verschiedenen Treibhausgase näher erläutert. Desweiteren werden mögliche Auswirkungen der globalen Erwärmung dargestellt. Im nächsten Kapitel Das Protokoll von Kyoto wird zuerst das Protokoll von Kyoto näher vorgestellt und dann in einen zeitlichen Rahmen der Klimaverhandlungen der internationalen Gemeinschaft eingebunden. Danach werden die flexiblen Mechanismen vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion näher dargestellt und gegeneinander abgegrenzt. Dabei werden die Probleme, die beim Einsatz dieser Instrumente auftauchen können, beschrieben und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das dritten Kapitel Theoretische Aspekte zum Emissionszertifikatehandel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des Emissionszertifikatehandels. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Ziele des Emissionshandels und die Komponenten der Emissionszertifikate gelegt. Auch die Ausgestaltung der handelbaren Zertifikate und die Preisfindung ist hier von Bedeutung. Schließlich werden noch die verschiedenen Möglichkeiten der Verteilung der Zertifikate ermittelt. Das vierte Kapitel Die Politik zur Umsetzung des Protokolls von Kyoto untersucht die Politik der Europäischen Union und deren weiteres geplantes Vorgehen im Hinblick auf die Ziele des Protokolls. Die dargestellten Elemente einer Implementierungsstrategie für Emissionszertifikate innerhalb der Politik der Europäischen Gemeinschaft bilden den Schluss dieses Kapitels. In den Kapiteln zwei bis vier werden die theoretischen und politischen Grundlagen eines zukünftigen Handelssystems für Emissionzertifikate vorgestellt. Im Kapitel 5 Praktische Erfahrungen mit dem Handel von Emissionszertifikaten am Beispiel des ACID-RAIN-Programms in den USA soll nun ein Handelssystem dargestellt werden, das schon in die Praxis umgesetzt worden ist. Dazu wird das ACID-RAIN-Programm näher beschrieben und die möglichen Lehren für den Emissionszertifikatehandel auf Grundlage des Protokolls von Kyoto gezogen. Im letzten Kapitel Ausblick wird die zukünftige Entwicklung der Treibhausgasemissionen gegeben und die Schwierigkeiten bei der Erreichung der Emissionsreduktionsziele [...]

Die Erklärung der Nichtunterzeichnung des Kyoto-Protokolls durch die Bush-Administration in liberaler Perspektive

Author: Julia Mai

Publisher: diplom.de

ISBN: 3836600978

Category: Political Science

Page: 145

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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Liberalismus identifiziert Interessen als determinierende Faktoren für jegliches Verhalten von Individuen oder Gruppen. Für die Richtungsbestimmung der Außenpolitik eines Staates sind demzufolge die Interessen von denjenigen Akteuren entscheidend, welche mittels finanzieller oder struktureller Überlegenheit oder aufgrund anderer Vorteile ihr Nutzen maximierendes Interesse gegenüber anderen im Gesellschaftssystem existierenden Positionen durchsetzen können. Vorliegende Arbeit verfolgt die These, dass sich der liberale Ansatz am besten dazu eignet, um die Gestaltung der US-amerikanischen Außenpolitik im Allgemeinen, und im Speziellen die Weigerung des amtierenden Präsidenten George W. Bush, das Zusatzprotokoll von Kyoto mit dem Ziel der Verringerung der globalen THG-Emissionen zur Ratifizierung im Senat vorzulegen, zu erklären. Im Unterschied zu Theorien, in welchen allgemeine gesellschaftliche Wertvorstellungen und Normen im Mittelpunkt stehen, berücksichtigt der Liberalismus die Gegebenheit, dass nur die strukturell mächtigsten organisierten Interessensgruppen ihre Vorstellungen in der Gestaltung der Umweltaußenpolitik durchzusetzen vermögen, wohingegen andere, weniger stark organisierte Gruppen keinen nachhaltigen Einfluss ausüben können. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt daher auf der Bestimmung der relevanten Akteure und ihrer grundsätzlichen Positionen. Zur Untermauerung der Anwendbarkeit der liberalen Theorie und zum generellen Verständnis des Zustandekommens der US-amerikanischen Umweltaußenpolitik werden die verschiedenen Maßnahmen des Kyoto-Protokolls erläutert, ebenso wie die Haltung der USA zu den jeweils daraus resultierenden nationalen Auflagen, welche auf der Basis der Klimarahmenkonvention von Rio de Janeiro zur Eindämmung der weltweiten Emissionen von CO2 und anderer THG entwickelt wurden. Anhand einer interpretierenden Auswertung von Stellungnahmen der in die Klimaschutzverhandlungen involvierten Akteure, ihrer vorrangigen Ziele sowie ihrem jeweiligen Gewicht in den Verhandlungen zur Erarbeitung von nationalen und internationalen Klimaschutzmaßnahmen, werden primäre Grundinteressen erörtert sowie die Art und Weise, mittels derer die jeweiligen Interessensgruppen ihren umweltpolitischen Standpunkt zu verbreiten und in Verhandlungen einzubringen suchen. In einer abschließenden Zeitreihenanalyse von Debatten und Kontroversen zwischen den beiden Häusern des Kongresses und der Regierung werden die [...]

Macht und Ohnmacht des Kyoto-Protokolls

Eine Analyse der Umwelt- und Verhaltenswirksamkeit des internationalen Klimaschutzregimes

Author: Frank Rosenbrock

Publisher: diplom.de

ISBN: 3836620707

Category: Political Science

Page: 39

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Inhaltsangabe:Einleitung: Ob Stürme, Überschwemmungen oder Dürren. Die extremen Wetterereignisse haben in den vergangen Jahrzehnten drastisch zugenommen und die volkswirtschaftlichen Kosten, die auf solche Wetterereignisse zurückzuführen sind, sind enorm gestiegen. Kaum jemand zweifelt noch ernsthaft daran, dass es sich hierbei um Auswirkungen des Klimawandels handelt, der durch den übermäßigen Ausstoß von Treibhausgasen und somit vom Menschen verursacht wird. Die Frage, die sich die Menschheit daher stellen muss, ist, wie der bereits einsetzende Klimawandel aufzuhalten ist, präziser gesagt wie die Treibhausgase, insbesondere die CO2-Emissionen gesenkt werden können. Verfolgt man den öffentlichen Diskurs scheint die Antwort eindeutig zu sein. Demnach kann die Bekämpfung klimatischer Veränderungen nur über die Zusammenarbeit der Staatengemeinschaft geschehen. Das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls im Februar 2005 durch die Ratifizierung Russlands ist dementsprechend als ein Meilenstein in der Geschichte des Klimaschutzes gewertet worden. In diesem Protokoll verpflichten sich die Industrieländer, ihre CO2-Emissionen im Zeitraum von 2008-2012 um durchschnittlich 5,2Prozent zu senken, bezogen auf das Basisjahr 1990. Trotz des Wissens, dass dies erst ein erster Schritt ist und weitere Schritte erfolgen müssen, sind die Hoffnungen groß, die mit dem internationalen Klimaschutzregime und seinem Kyoto-Protokoll verbunden werden. In Zukunft wird daher weiterhin gelten, auf eine verbesserte Ausgestaltung des Kyoto-Protokolls hinzuarbeiten sowie ein vielversprechendes Nachfolgeprotokoll nach 2012 zu erzielen. Erst kürzlich auf dem G8-Gipfel in Japan wurden die Hoffnungen in die internationale Politik nochmals genährt, als die Industrieländer erneut ihre Zusammenarbeit bekräftigten und ihr Anliegen demonstrierten, den CO2-Ausstoß bis 2050 um die Hälfte senken zu wollen. Die hier zum Ausdruck gekommene allgemeine Euphorie, die das Kyoto-Protokoll bei vielen hervorruft, kann jedoch nicht von allen Beobachtern der internationalen Klimapolitik geteilt werden. Während einige das Kyoto-Protokoll massiv kritisieren und kaum eine Wirksamkeit auf den Klimaschutz ausmachen können, gehen andere noch einen Schritt weiter und bewerten das Kyoto-Protokoll mit seinen Instrumenten sogar als hinderlich und plädieren für eine Auflösung des Vertrags. Aufbauend auf dieser Kontroverse möchte ich mich daher mit der Wirksamkeit internationaler Klimapolitik beschäftigen und der [...]

Probleme im internationalen Klimaschutz am Beispiel des Kyoto-Protokolls

Author: Hendrik Utler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638628825

Category: Science

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,9, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Politische Wissenschaft II), Veranstaltung: Einführung in die internationalen Beziehungen, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: This is a story about four people: Everbody, Somebody, Anybody and Nobody. There was an important job to be done and Everybody was asked to do it. Everybody was sure Somebody would do it. Anybody could have done it, but Nobody did it. Somebody got angry about that because it was Everybody’s job. Everybody thought Anybody could do it, but Nobody realized that Everybody wouldn’t do it. It ended up that Everybody blamed Somebody when actually Nobody asked Anybody. (Nach “Josef Wandeler” Zürich, zitiert nach Simonis 1992, S.171) Diese Worte spiegeln anschaulich das Dilemma wider, in dem sich der internationale Klimaschutz Anfang des 21. Jahrhunderts befindet. Die Ursachen und Folgen des anthropogenen Treibhauseffektes sind bekannt und es steht fest, dass nur eine globale Klimapolitik in der Lage ist, dem Problem des Klimawandels effektiv entgegenzutreten. Darüber, wie dies geschehen soll, tagt die Welt seit Jahren auf Weltklimakonferenzen und in Expertenrunden. Sie stellt sich damit ihrer bisher wohl größten Aufgabe und - scheitert? Obwohl Ursachen wie Folgen des Klimawandels so offensichtlich wie ermahnend sind, findet auf internationaler Ebene noch kein unumstritten effektiver Klimaschutz statt. Es scheint, als stünde die internationale Staatengemeinschaft vor einem unlösbaren Problem. Doch was ist es, das internationale Kooperation zum Klimaschutz so schwierig macht? Warum funktioniert das Kyoto-Protokoll nicht richtig? Die vorliegende Arbeit versucht, diese Frage auf der Basis der grundlegenden Problematik internationaler Kooperation zu beantworten. Als theoretischer Ausgangspunkt dient das Gefangenen-Dilemma, das in Kapitel 2 besprochen wird. Nachdem aufgezeigt wurde, worin das Dilemma besteht, folgt in Kapitel 3 eine Beschreibung von Garret Hardins Tragik der Allmende, um die Problematik im Umgang mit Kollektivgütern, wie der Erdatmosphäre zu veranschaulichen. Aus dieser Betrachtung erschließt sich das Dilemma zwischen individuell rationalem Handeln und kollektiv rationalem Handeln sowie das Problem des Trittbrettfahrens. [...]

Zertifikate als umweltpolitisches Instrument vor dem Hintergrund des Kyoto-Protokolls

Author: Thomas Vogl

Publisher: diplom.de

ISBN: 3832448659

Category: Political Science

Page: 100

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Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist bekannt, daß der Mensch einen globalen Klimawandel zu induzieren vermag. Obwohl diesbezüglich noch viele Unsicherheiten bestehen, erhärtet sich der wissenschaftliche Konsens über die Gefahren des sogenannten anthropogenen Treibhauseffektes zusehends. Deutlich wird dies an der Intensivierung der internationalen Bemühungen zum Klimaschutz. Als bisheriger Höhepunkt der umweltpolitischen Entwicklung kann die Verabschiedung des Kyoto-Protokolls durch die internationale Staatengemeinschaft angesehen werden. Darin wurden erstmals verbindliche Reduktionspflichten hinsichtlich der Emission von Treibhausgasen vereinbart. Die am Verhandlungsprozeß beteiligten Staaten implementierten zudem Mechanismen zur Umsetzung dieser Ziele. Der Handel mit Emissionszertifikaten ( Emissions Trading ) stellt innerhalb des Abkommens ein zentrales Instrument dar, wobei allerdings keine entsprechenden Detailregelungen in das Protokoll aufgenommen wurden. Es müssen daher weitere Beschlüsse gefaßt werden, die einen konkreten Rahmen für ein internationales Zertifikatsystem definieren. Der im November diesen Jahres stattfindenden sechsten Vertragsstaatenkonferenz in Den Haag wird daher eine hohe Bedeutung hinsichtlich der weiteren Fortentwicklung des Klimaschutzes beigemessen. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der vorliegenden Arbeit, Anforderungen an die Ausgestaltung aus der theoretischen Analyse des umweltpolitischen Instruments der Zertifikate abzuleiten und unter Einbeziehung weiterer Aspekte den Alternativenraum eines internationalen Zertifikatsystems aufzuzeigen. Gang der Untersuchung: Zunächst befaßt sich das Kapitel 2 mit den Ausgangssituationen des globalen Klimaschutzes. Es erfolgt eine Darstellung des anthropogenen Treibhauseffektes, wobei ökonomische und ökologische Auswirkungen im Vordergrund stehen. Weiterhin wird die Notwendigkeit eines internationalen Eingriffs mittels allokationstheoretischer Überlegungen erläutert. Hierzu wird auf die Existenz externer Effekte sowie auf die Eigenschaft von Gemeinschaftsgütern hinsichtlich der Nutzung der Atmosphäre eingegangen. Ebenso werden grundsätzliche Probleme des Zustandekommens und der Stabilität einer internationalen Vereinbarung vor dem Hintergrund der Eigennutzorientierung der souveränen Staaten verdeutlicht. Kapitel 3 widmet sich der Evolution der internationalen Klimaschutzpolitik. Nach einem kurzen historischen Rückblick werden die Ergebnisse der [...]

Emissionsrechte, Energie und Produktion

Verknappung der Umweltnutzung und produktionswirtschaftliche Planung

Author: Wolf Fichtner

Publisher: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co KG

ISBN: 9783503083855

Category: Air

Page: 306

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Sustainable Banking - Die Implikationen des Kyoto-Protokolls auf das Bankgeschäft

Author: Johannes Krick

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363825903X

Category: Business & Economics

Page: 84

View: 9602

Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim (Fachbereich Wirtschaft - Fachrichtung Bank), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2002 waren dreißig Jahre vergangen seit der „Club of Rome“ die Studie „Limits to Growth“ („Die Grenzen des Wachstums“) veröffentlichte, die als „Urstudie“ zur nachhaltigen Entwicklung gilt. Durch sie wurde erstmals das Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit über die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen geweckt. Die Studie besagt, dass bis spätestens zum Jahr 2100 alle nichterneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sein werden und das Wachstum an seine Grenzen stoßen wird, wenn nicht ein Umdenken im Umgang mit der Natur erfolgt. Die Erkenntnis, dass Ökonomie und Ökologie untrennbar miteinander verbunden sind, ist unbestreitbar. Jede ökonomische Tätigkeit von der Produktion von Waren über Dienstleistungen bis hin zum Konsum impliziert eine Nutzung der Umwelt. Beispielsweise werden Rohstoffe für die Produktion aus der Natur entnommen, Flächen dienen als Standort wirtschaftlicher Aktivitäten und aus ökonomischer Tätigkeit entstehende Rest- und Schadstoffe werden an die Natur abgegeben. Entsprechend dieser Erkenntnis erklärten die Industrieländer beim Umweltgipfel von Rio de Janeiro im Jahr 1992 eine nachhaltige Entwicklung zu ihrem Leitbild und verpflichteten sich eine besondere Verantwortung für den Umweltschutz zu übernehmen. Da ein Unternehmen kein isoliertes Objekt darstellt, sondern integrierter Bestandteil der Gesellschaft ist und unter Beobachtung der Öffentlichkeit steht, kann es sich gesellschaftspolitischen Entwicklungen nicht entziehen und muss sich den Herausforderungen einer veränderten unternehmerischen Umwelt stellen. Eine solche Herausforderung stellt der globale Klimaschutz dar, welcher als eines der wichtigsten und drängendsten Probleme des 21 Jahrhunderts gilt. Der Weltgipfel von Johannisburg im Sommer 2002 sowie der einstimmige Beschluss der EU-Umweltminister über die Einführung eines EU-weiten Handels mit Treibhausgasemissionen vom 09. Dezember 2002 rücken den Klimaschutz aktuell wieder in das Interesse der Öffentlichkeit. Der EU-weite Emissionshandel ist eine Maßnahme im Rahmen des Europäischen Klimaschutzprogramms zur Erreichung der durch das Kyoto-Protokoll eingegangenen Klimaschutzverpflichtungen. Auch das KP selbst sieht einen internationalen Handel mit Emissionsrechten neben zwei weiteren Mechanismen zur kosteneffizienten Erreichung des Klimaschutzziels vor. Diese Mechanismen eröffnen unternehmerische Potentiale, bergen Chancen und Risiken.