Arbeit, Freizeit und Familie während der Industriellen Revolution

Author: Patrick Geiser

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640568869

Category: History

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,2, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die Industrielle Revolution in Großbritannien, Sprache: Deutsch, Abstract: Großbritannien ist das erste Land, welches eine Industrielle Revolution beziehungsweise Industrialisierung in diesem Maße erfahren hat. Dabei hat die Industrielle Revolution viele wirtschaftliche und soziale Aspekte des 18. und 19. Jahrhunderts grundlegend verändert. Ziel meiner Hausarbeit ist es hierbei einige dieser Merkmale aufzugreifen und zu erörtern. Dabei werde ich anfangs auf die Arbeitsverteilung und deren Umstrukturierung während der Industriellen Revolution eingehen. Zum Zweiten werde ich darlegen inwiefern sich Arbeiter in den Fabriken strengen Kontrollen und Ungerechtigkeit von Seiten ihrer Arbeitgeber hingeben mussten, beziehungsweise wie diese umgangen werden konnten. In den zwei folgenden Kapiteln vier und fünf werde ich mich näher mit der Frauen- und Kinderarbeit während der Industrialisierung auseinandersetzten, die beide eine sehr fundamentale Rolle während der Industriellen Revolution spielen, und dabei unter starker Belastung und Unterdrückung litten. In den letzten beiden Kapiteln werde ich näher auf die Strukturen und Gegebenheiten der Familie, sowie auf die damals gegenwärtigen Freizeitaktivitäten der Arbeiter während der Industriellen Revolution eingehen. Einer der wichtigsten Faktoren des sozialen Wandels auf dem Weg zur Industrialisierung des frühindustriellen Großbritanniens ist die Umstrukturierung der Arbeit beziehungsweise der Arbeitsbedingungen. Für den größten Teil der arbeitenden Bevölkerung von Männern, Frauen und Kindern bedeutete dies einen langen Arbeitstag von mindestens 12 Stunden an zumindest 6 Tagen der Woche. Dabei war es innerhalb der Familien der Arbeiterklasse von großer Wichtigkeit untereinander zu kooperieren und viel und hart zu arbeiten um geringfügig besser als von der Hand in den Mund zu leben. Aufgrund der Vielfalt der industriellen Arbeitsmöglichkeiten in der Stadt war es den Arbeitern möglich, durch besondere erworbene Fähigkeiten höhere Löhne zu erwirtschaften, was in der Folge zu sowohl sozialer als auch geographischer Mobilität führen konnte. [...]

Adam Smith und die Industrielle Revolution

England im politischen Denken Europas des 18.-20. Jahrhunderts

Author: Jan Barking

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640821017

Category:

Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universitat Kassel (Lehrstuhl Geschichte Nordamerikas und Grossbritanniens), Veranstaltung: England im politischen Denken Europas des 18.-20. Jahrhunderts: Geschichte, Mythos, Modell, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Anmerkungen des Gutachters: Sehr gute Arbeit, breite Lekture, umsichtige und ausgewogene Argumentation., Abstract: Im Jahre 1723 wurde im schottischen Kirkaldy Adam Smith geboren. Die Lebensverhaltnisse seiner Familie ermoglichten ihm den Zugang zu einer Universitatsbildung in Glasgow, wo er sich zu dem homo universalis der Gesellschaftswissenschaften" entwickeln konnte, als der er heute bekannt ist. Zeit seines Lebens verbrachte er in den Zirkeln der Wissenschaft und der gebildeten Elite aus Grossbritannien und den von ihm bereisten Landern. In diese Zeit fallen auch die dramatischen Veranderungen auf wirtschaftlichem Gebiet und insbesondere die im produktiven Sektor. Die Wahrnehmung Adam Smiths von diesen Veranderungen, die erst spater den Namen Industrielle Revolution" erhielten, werden in dieser Arbeit untersucht. Dies ist insofern interessant, als dass bis heute keine einhellige Antwort darauf gefunden wurde, ob Smith die Veranderungen als solche jemals erkannt, geschweige denn in seinem Werk "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" (1776) behandelt hat. Die Meinungen in der Literatur bezuglich dieser Frage gehen weit auseinander. So gibt es Stimmen, die eine Behandlung der Industrialisierung bei Adam Smith gar nicht erkennen und argumentieren, dass Smith aufgrund seiner Lebensdaten die Industrialisierung nicht richtig erlebt hat und daher auch schlicht ubersehen habe. Entgegen dieser Sichtweise gibt es aber eine grosse Zahl an Autoren, die bei Adam Smith eine Beachtung und Behandlung der Industrialisierung in bestimmten Teilbereichen durchaus erkennen konnen. Adam Smiths Werk "An Inquiry into the Nature and Causes

Industrielle Revolution in Deutschland

Regionen als Wachstumsmotoren

Author: Hubert Kiesewetter

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515086134

Category: History

Page: 307

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Der vorliegende Band behandelt die politischen, okonomischen und sozialen Entwicklungen der industriellen Revolution in Deutschland wahrend des Jahrhunderts von 1815 bis 1914. Dieser revolutionare Umbruch von Gesellschaft und Wirtschaft war und ist die umwalzendste Periode der Weltgeschichte, die in ihren positiven wie negativen Auswirkungen unser Leben bis heute gepragt hat. Deutschland war vor allem im 19. Jahrhundert ein Experimentierfeld von kleinsten, mittleren und groaeren regionalen staatlichen Einheiten. Diese Verhaltnisse haben den deutschen Industrialisierungsprozea stark beeinfluat, weswegen die Faktoren, die wirtschaftliches Wachstum in den Regionen in Gang setzen konnten, genauer als in anderen Uberblicksdarstellungen analysiert werden. Vorteile und Nachteile eines foderalistischen Wirtschaftssystems konnen dadurch klarer erkannt werden. Und es wird erklart, warum einige deutsche Staaten bzw. Regionen eine wohlstandssteigernde Industrialisierung durchfuehren konnten und andere nicht. Die empirisch untermauerte Hauptthese des Buches besteht darin, daa der industrielle Nachzuegler Deutschland wegen des regionalen Wettbewerbs zur fuehrenden europaischen Industrienation aufsteigen konnte.

Die Industrielle Revolution in Deutschland

Author: Hans-Werner Hahn

Publisher: Oldenbourg Verlag

ISBN: 3486702491

Category: History

Page: 193

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Seit der Erstauflage des Bandes sind zahlreiche neuere Studien zur Industriellen Revolution in Deutschland erschienen. Vielfältige Forschungsansätze zeugen davon, dass das Interesse an der Industrialisierung und der mit ihr verbundenen Entstehung der modernen Volkswirtschaft nach wie vor groß ist. Deshalb hat Hans-Werner Hahn hat sein Standardwerk auf aktuellen Stand gebracht. "wichtige und interessante Handreichung zur Einführung in dieses zentrale Thema der deutschen Wirtschaftsgeschichtsschreibung, unverzichtbares Hilfsmittel in Studium und Unterricht" Toni Pierenkemper, HZ 269 (1999)

Wunder oder Ungeheuer? Industrielle Revolution und deren Folgen für Mensch und Umwelt

Author: Jonathan Creutz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640362675

Category: History

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1.5, Technische Universität Kaiserslautern, Veranstaltung: Seminar Zeitgeschichte/Innenpolitik: Europa auf dem Weg in die Moderne. Das lange 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 19. Jahrhundert wurden auch zahlreiche neue Theoriekonzepte erstellt und die Nationenbildung erhielt einen Aufschwung. Sein trauriges Ende nahm das „lange 19. Jahrhundert“ mit Beginn des ersten Weltkrieges. In dieser Arbeit soll es aber um ein anderes Ereignis, oder besser einen anderen Prozess, gehen, der bisher noch nicht erwähnt wurde, jedoch sehr erwähnenswert ist, da er sich nahezu über die gesamte Zeit des besagten Jahrhunderts hinzog und weiterentwickelte. Die Rede ist von der industriellen Revolution, die Pierenkemper „zweifellos“ als „das entscheidende Ereignis des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet und sie als gleichbedeutend und gleichsam prägend mit der französischen Revolution und den beiden Weltkriegen auf eine Höhe stellt . Um einen direkten und unmittelbaren Zugang zur industriellen Revolution zu bekommen eignet sich nichts besser als ein Quellentext aus dieser Zeit. Dafür werden Ausschnitte aus Briefen des Fürsten Hermann von Pückler- Muskau aus den Jahren 1826/1827 , in denen die industrielle Revolution bereits in vollem Gange war, herangezogen. In diesen Briefen an die Fürstin berichtet er über seine Erfahrungen während seiner Englandreisen. Weshalb gerade die Briefe des Fürsten Pückler gewählt wurden und warum sich dessen Berichte als besonders interessant und lesenswert erweisen, liegt in der Person des Fürsten selbst, dessen Leben, außergewöhnliche Person und besondere Perspektive im nächsten Kapitel dieser Arbeit erläutert werden soll. Die Perspektive des Fürsten soll auch, zumindest ein wenig, die Meine sein und zeigt auch die Richtung dieser Arbeit in gewisser Weise an. So ergibt sich auch der Titel der Arbeit aus der Art und Weise, wie der Fürst in seinen Briefen die industrielle Revolution aus verschiedenen Blickwinkeln positiv und negativ darstellt.

Die Ausgangsbedingungen für die Industrielle Revolution im „Mutterland“ Großbritannien

Author: Sven Sochorik

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640428854

Category: History

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Ein sächsisches Wirtschaftswunder? Technik, Industrie und Wirtschaft Sachsens im “langen” 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Industrielle Revolution kann man als epochale Umwälzung begreifen. Sie beschreibt den Übergang von einer Agrargesellschaft hin zu einer Industriegesellschaft, die gesellschaftliche und technische Veränderungen mit vorher nicht bekannten Ausmaßes bewirkten. "The industrial revolution formed one of the central transformations of human history." Die Industrielle Revolution beginnt in England im Laufe des 18. Jahrhunderts. Verschiedene Historiker definieren unterschiedliche Anfangszeiten, so definiert Wilhelm Treue: “Die sechziger Jahre des 18.Jahrhunderts bildeten das Anfangsjahrzehnt der Industriellen Revolution.“ England war damit Vorreiter und beispielgebend für die späteren Entwicklungen in Teilen Kontinentaleuropas, Amerikas, Russlands und Japans bzw. bis zur Gegenwart in weiten Teilen der Welt. Dabei ist zu bemerken, dass die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen daher auch zu anderen Entwicklungen geführt haben. "Im Zusammenhang mit der Industriellen Revolution wird schließlich die Geschichte der Wirtschaft und der Technik mehr als in jeder anderen Phase zur Geistesgeschichte". Im Folgenden möchte ich die Vorbedingungen für die Industrielle Revolution in England analysieren und aufzeigen warum gerade in England die Voraussetzungen gegeben waren, in ein neues Zeitalter aufzubrechen. "Zur Erfassung der technisch- wirtschaftlichen Ereignisse des 19. Jahrhunderts und für ihre richtige Einordnung in die Gesellschaftsgeschichte ist es nicht so wichtig, die Erfindungen und Entwicklungen bis zur kleinsten Einzelheit aufzuzählen und ihre Auswirkungen auf Produktion, Preise und Konsum bis zur letzten Dezimale zu berechnen und zu vergleichen, als vielmehr ihre grundsätzlichen Ursachen und Wirkungen zu betrachten. Häufig ist es sogar ergiebiger, die "Vorgeschichte" der bedeutungsvollsten Ereignisse sorgfältig zu beleuchten, als ihre Auswirkungen bis zum Vorabend des ersten Weltkrieges zu verfolgen." Dabei möchte ich im Einzelnen auf die sozialen, politischen und religiösen Vorbedingungen eingehen. Des weiteren werde ich die Handels- und Agrarspezifischen Vorbedingungen untersuchen, technische Errungenschaften beurteilen und den Stellenwert der Bevölkerungsentwicklung, des Verkehrswesens und die natürlichen Ressourcen in England im Zusammenhang mit der Industriellen Revolution bewerten.

Entwicklung des Transportsystems während der Industriellen Revolution

Author: Ingmar Göllner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640403347

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1.7, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Veranstaltung: Proseminar: Industrielle Revolution, Sprache: Deutsch, Abstract: Every country has needed an efficient system of transport in order to be able to industrialise." Demnach ist ein effizientes und gleichzeitig leistungsfahiges Transportsystem ist eine wichtige Grundlage fur die Industrialisierung eines Landes. Grossbritannien ist modellhaft anzusehen fur solch eine Entwicklung, weshalb ich es in meiner Arbeit betrachten werde. Es sollen verschiedene Transportmethoden beleuchtet werden, auch unter dem Aspekt ihrer Vor- und Nachteile, sowie der Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung Grossbritanniens. Ausserdem soll die Veranderung gezeigt werden, die durchlaufen wurden wahrend der Industriellen Revolution im Gegensatz zum Transportsystem davor."

Die dritte industrielle Revolution

Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter

Author: Jeremy Rifkin

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593394529

Category: Political Science

Page: 304

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Nach den Umstürzen in der Arabischen Welt und der Atomkatastrophe von Japan steht fest: Wir brauchen eine Abkehr von fossilen Energien und mit Atomkraft ist die Wende nicht zu machen. Kanzlerin Merkel will Deutschland zum Ökostromland umbauen, doch der Ausstieg aus der Kernenergie hat seinen Preis für Bürger, Unternehmen und die Politik. Er wird die Fundamente der Gesellschaft verändern. Schon heute entstehen Tag für Tag ganze Stadtteile, in denen eine neue Ära von Mobilität, Wohnen, Bildung und Energiegewinnung Wirklichkeit wird – und Jeremy Rifkin ist ihr Chefplaner. Er berichtet von den Begegnungen mit den Topmanagern großer Konzerne wie IBM, Siemens, EnBW, Daimler und nimmt den Leser mit in die Hinterzimmer von Spitzenpolitikern wie Angela Merkel, David Cameron oder Romano Prodi, wo er unermüdlich für eine neue Welt eintritt. Sein Buch ist der faszinierende Werkstattbericht eines Insiders über Zukunftstechnologien, die grüne Exportschlager werden können.

Kapitalistische Agrarreform und industrielle Revolution

agrarhistorische Untersuchungen über das ostelbische Preussen zwischen Spätfeudalismus und bürgerlich-demokratischer Revolution von 1848/49, unter besonderer Berücksichtigung der Provinz Brandenburg

Author: Hartmut Harnisch

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Agrargeschichte

Page: 368

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Warum die Industrielle Revolution zuerst in Großbritannien erfolgte

Author: Joe Majerus

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656278520

Category: History

Page: 6

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Université du Luxembourg, Sprache: Deutsch, Abstract: Historisch-analytischer Ansatz zu der von der Geschichtswissenschaft seit langem diskutierter Frage, welche grundlegenden Faktoren und Einflüsse zur eigendynamischen Entfaltung der Industriellen Revolution in Großbritannien beitrugen und weshalb jene eine ähnliche Entwicklugng zunächst dort anstatt anderthalben begünstigten.

Die Industrielle Revolution nach David S. Landes

Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart

Author: Stephanie Isabella Schönfelder

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656403546

Category: Social Science

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1, Karl-Franzens-Universität Graz (Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte), Veranstaltung: Business History, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Thesen der Industriellen Revolution die von David S. Landes, in seinem ersten Buch „Der entfesselte Prometheus- Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart“ als auch in seinem zweiten Hauptwerk „Wohlstand der Nationen - Warum die einen reich und die anderen arm sind“ vertreten werden. Der Hauptteil der Arbeit zeigt die Argumente auf warum England die Vorreiterrolle bei der Industriellen Revolution einnahm. Es werden zudem die wesentlichen Unterschiede zwi-schen Europa und dem Rest der Welt hervorgehoben. Der Autor bezieht sich hierbei vor allem auf die Einleitung sowie das Kapitel der Industriellen Revolution in England und das Kapitel Großbritannien als Vorbild Westeuropas aus seinem ersten Hauptwerk. Anschließend folgt eine kurze Vorstellung von Landes, seiner eurozentrischen Sichtweise und seiner Arbeitsweise. Im Anschluss werden weitere entwicklungstheoretische Perspek-tiven aufgezeigt, die kritisch mit dem Eurozentrismus von Landes verglichen werden. Zuletzt werden die Thesen von Landes hinterfragt und es wird auf die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung eingegangen. In der Schlussbetrachtung werden die wesentlichen Erkenntnisse für den Leser noch ein-mal prägnant zusammengefasst.

Die Industrielle Revolution. Zufall oder ein unausweichlicher Prozess?

Author: Shirin Malekshahi-Cesur

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668606315

Category: History

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Wirtschaftswissenschaften/ Business Administration), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit bezieht sich auf den Beginn und den Verlauf der Industriellen Revolution. Da England Anfang des 18.Jahrhunderts noch im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern als „unterentwickelt“ galt, ist es von Interesse zu analysieren, warum die Industrielle Revolution ausgerechnet von England ausging. Waren es die günstigen Vorbedingungen Englands, das politische System oder gar die zahlreichen Erfindungen, die zur Weltmacht verhalfen? War es schlichtweg ein Zufall oder ein unausweichlicher Prozess? Um diese Frage im Schlusswort zu beantworten, soll die Hausarbeit einen Überblick über die Situation Englands und Europas vor der Industriellen Revolution geben. Des Weiteren soll das politische System, die sozialen Strukturen und der Landwirtschaftliche Kontext aufzeigen, inwieweit die Vorbedingungen Einfluss auf die Industrielle Revolution nahmen oder ob es die zahlreichen Patente und Erfindungen waren, die zu Englands revolutionären Industrialisierung verhalfen. Ein kurzer Exkurs zur Industriellen Revolution in Deutschland, die ein knappes Jahrhundert später folgte, soll als Vergleich dienen und Aufschluss darüber geben, ob Englands Vorsprung auf seine günstigen Vorbedingungen zurück zu führen waren. Zur Vervollständigung der Thematik wird zum Ende der Arbeit ein kurzer Blick auf die soziale Frage geworfen.

Zurück in die Steinzeit

Die anti-industrielle Revolution

Author: Ayn Rand

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 393956267X

Category: Political Science

Page: 372

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In den 1960er Jahren trat die Industrie- und Technikfeindlichkeit der Linken zum ersten Mal offen zutage. Unter den namhaften Denkern dieser Zeit trat nur Ayn Rand der Flut des Nihilismus entgegen - im Namen von Vernunft, Individualismus und Laissez-faire-Kapitalismus. Der politische Siegeszug der "Hippies" und "Neuen Linken" dauert in seiner Spätwirkung bis in unsere Tage an. Sein Produkt ist die allgegenwärtige "politische Korrektheit". Sein anhaltender Einfluss, der sich in Ideologien wie Egalitarismus, Ökologismus und Multikulturalismus niederschlägt, bestätigt, dass Ayn Rands stichhaltige Beobachtungen und Warnungen heute so aktuell sind wie damals und genauso dringend gebraucht werden. Ayn Rands wegweisendes Buch wirft ein neues Licht auf das gefährliche Vermächtnis der rot-grünen antiindustriellen Revolution - ein Vermächtnis, das den Menschen zurück in die Steinzeit versetzen will.

Die Vierte Industrielle Revolution

Author: Klaus Schwab

Publisher: Pantheon Verlag

ISBN: 3641203171

Category: Business & Economics

Page: 240

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Die größte Herausforderung unserer Zeit Ob selbstfahrende Autos, 3-D-Drucker oder Künstliche Intelligenz: Aktuelle technische Entwicklungen werden unsere Art zu leben und zu arbeiten grundlegend verändern. Die Vierte Industrielle Revolution hat bereits begonnen. Ihr Merkmal ist die ungeheuer schnelle und systematische Verschmelzung von Technologien, die die Grenzen zwischen der physischen, der digitalen und der biologischen Welt immer stärker durchbrechen. Wie kein anderer ist Klaus Schwab, der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, in der Lage aufzuzeigen, welche politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen diese Revolution für uns alle mit sich bringt.

Demografie und Migration als Einflussgröße auf die Industrielle Revolution im 19. Jahrhundert?

Author: Julia Arndt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656063761

Category:

Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 19. Jahrhundert bedeutete fur Deutschland viele Veranderungen. Eine der Wesentlichen war die Industrielle Revolution, die in England begann und wie eine Welle uber den Rest der europaischen Lander kam. Mit der Industrialisierung ergaben sich auch Veranderungen in den sozialen Strukturen. Ein grosses Bevolkerungswachstum setzte ein und wurde bald zu einem gesamteuropaischen Phanomen. In der Arbeit wird untersucht, inwieweit die Wanderungs- und Wachstumsstrome der Bevolkerung Einfluss auf die Industrielle Revolution gehabt haben."

Eine Sachanalyse für die Projektwoche zum Thema "Industrielle Revolution in Europa“ (9. Klasse Gymnasium )

Author: Magnus Roth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668515239

Category: History

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Universität Kassel (Didaktik der Geschichte), Veranstaltung: „Was wäre wenn?“ Vom Nutzen und Nachtteil kontrafaktische Geschichte in der Geschichtswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit bietet eine Sachanalyse für die (geplante) Projektwoche zum Thema „Industrielle Revolution“ einer 9. Klasse auf einem Gymnasium. Es wird ein Fokus zum einen auf die politischen Veränderungen, die Geschehnisse von der Reichsgründung bis zu dem Ersten Weltkrieg gelegt und zum anderen ein Fokus auf strukturelle Veränderungen in der Industrie sowie Infrastrukturrevolutionen wie die Eisenbahn, die Dampfmaschine etc. Begonnen wird mit einer terminologischen Erfassung der „Industriellen Revolution“, damit inbegriffen ist eine Abgrenzung der Epoche, sowie einen Einblick in neuere Forschungserkenntnisse. Dies eignet sich exzellent für einen Einstieg durch eine Diskussion. Im nächsten Schritt werden die technologischen Entwicklungen im Bereich der Textilindustrie erfasst (Projekttag: Mittwoch - Exkursion). Anschließend werden die (R)Evolutionen im Transportwesen, im speziellen im Eisenbahnbau, betrachtet und ein lokaler Bezugspunkt mit Kassel vorgenommen (Projekttag: Montag / Donnerstag). Der Bezug zum Eisenbahnbau wird weiter ausgearbeitet im Teil über die Bagdadbahn, dabei wird dieser technologische Fortschritt mit dem Kolonialismus verknüpft (Projekttag Donnerstag). Bei der Ausführung der Sachanalyse, zu den genannten Thematiken, werden Verweise auf heutige Auswirkungen aus didaktischen Gründen vollzogen. Zu Beginn werden eine epochale Eingrenzung und ein Überblick über die unterschiedlichen Dimensionen der „Industriellen Revolution“ vollzogen. Dies eignet sich ideal für den Einstieg in die Thematik für die Projektwoche und kann am Ende wieder aufgegriffen werden.

Utopien und Industrielle Revolution

Frühe Sozialisten in Frankreich: Claude-Henri de Saint-Simon (1760-1825)

Author: Mia Gerhardt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640168003

Category: History

Page: 32

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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Technik und Gesellschaft in der Industriellen Revolution , 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was kann schöner, des Menschen würdiger sein, als daß er seine Leidenschaft auf das Ziel der Mehrung seiner Erkenntnisse richtet. Glückliche Augenblicke sind nur jene, in denen der Ehrgeiz Größe und Ruhm allein im Erwerb neuer Erkenntnisse erblickt und von unreinen Quellen, aus denen er seinen Durst zu löschen pflegte, abläßt.“ Diese Worte stammen von Claude-Henri de Rouvroy, Comte de Saint-Simon (17. Oktober 1760 bis 19. Mai 1825). Als utopischer Sozialist widmet Saint-Simon sein Leben der Planung einer neuen und besseren Gesellschaftsordnung. Not und Elend zu Anfang des 19. Jahrhunderts veranlassen utopische Sozialisten wie die Franzosen Saint-Simon und Charles Fourier oder den Engländer Robert Owen dazu, Mißstände aufzudecken und zu verurteilen. „Saint-Simon gehört zu jenen Autoren, die viel zitiert und wenig gelesen werden“, schreibt Rolf Peter Fehlbaum. Probleme in der Forschung sind daher unvermeidlich. Die Unübersichtlichkeit seines Gesamtwerkes macht eindeutige Zuordnungen fast unmöglich. Ideologen aller Richtungen verwenden seine Aussagen für ihre Vorhaben. In den Augen der Zeitgenossen gelten Saint-Simon und die nach ihm gegründete sektiererische Verbindung der Saint-Simonisten als Außenseiter und finden entsprechend wenig Beachtung. Es scheint schwierig, sich dem Leben eines Mannes zu nähern, dessen Biographie, Werk und Sektengeschichte sich nicht immer klar voneinander abgrenzen lassen.